Pressestimmen
„Süffige Eleganz, die im Ohr bleibt
Der 1980 in Zürich geborene Geigenvirtuose erfreute das Publikum auch mit bekannten und beliebten Melodien von Peter Tschaikowsky, Enrico Toselli und Gabriel Fauré. Sanft und schmeichlerisch Gabriel Faurés „Romanze“ (op. 28), harmonisch-rund die „Melodie“ aus Peter Tschaikowskys „Souvenirs d’un lieu cher“. Direkt ins Herz stieß Schneider mit singendem Bogen und viel Mut zu sentimentalem Schmelz in Jules Massenets „Meditation“ aus der Oper „Thaïs“ vor; Schneiders Spiel bleibt durch süffige Eleganz lange im Ohr. Enrico Toselli feierte seinen größten Erfolg 1900 mit seiner „Serenata op. 6“, die unter dem Namen „Toselli-Serenade“ berühmt wurde. Danach konnte Enrico Toselli keine Erfolge mehr feiern und geriet in Vergessenheit. Sein Stück, zumal wenn es mit solcher Lust an der Melodie interpretiert wird, lebt fort.“
Florian L. Arnold, Augsburger Allgemeine, 2011
„In Salzburg kann man den virtuosen Geiger immer wieder mit Werken des 20./21. Jahrhunderts hören. Wie kaum ein anderer verbindet er hier technische Brillanz mit musikalischer Logik und „erzählt“ die oft sperrigen Kompositionen zeitgenössischer Violinliteratur in einer überzeugenden Rhetorik, sodass diese völlig unkompliziert und eingängig klingen. (...) Schneider bietet eine markige und „moderne“ Interpretation an, wodurch sich musikalisch ein sinnfälliger Bogen von Bach über Ysaÿe bis Bartók zieht. (...) Die Solosonate von Bartók wurde 1944 für Yehudi Menuhin komponiert und stellt einen kompositorischen Höhepunkt des 1945 verstorbenen Komponisten dar. Trotz extremer technischer Anforderungen klingt das Werk bei Schneider spielerisch leicht.“
Michael Malkiewicz, Drehpunkt Kultur, 2011
„(...) Dieser Herausforderung ist Georges-Emmanuel Schneider auf glänzende Weise gerecht geworden. All diese, für den Interpreten besonders anspruchsvollen Werke, gestaltet er ohne Selbstgefälligkeit, bemerkenswert ausgereift und durchdacht, sorgfältig ausgearbeitet und außerordentlich nuanciert, in einem hoch stehenden Rezital, wo jede Sekunde Aufmerksamkeit und Bewunderung entstehen lässt.“
Michel Tibbaut, Resmusica, 2011
„Klanglicher Nuancenreichtum
(...) Solo lässt der Geiger aufhorchen mit seinem klanglich stets auf Abwechslung bedachten Spiel. Sonaten von Bach, Ysaÿe und Bartók hat er 2010 eingespielt. Speziell daran ist, dass Schneider nicht die von Yehudi Menuhin geglättete und um die Vierteltöne gebrachte Fassung der Solosonate von Bartók spielt, sondern auf das Original zurückgreift.“
Reinmar Wagner, Musik und Theater, 2011
„Der in der Schweiz geborene Geiger spielt unbegleitete Sonaten von Bach und Ysaÿe zusammen mit der „Nordwand“ Originalversion von Bartóks Werk, jene die Yehudi Menuhin solche Schwierigkeiten bereitete, dass der Komponist kleine Änderungen gestattete. Schneider wird der Dimension des Stückes gerecht (...) die Ysaÿe Sonate op. 27/4 ist ein Gewinner.“
Norman Lebrecht, La Scena Musicale, 2011
„Die Schwierigkeiten verschwinden lassen um den Weg für die Musik frei zu machen, die Zuhörer mit dem Geist von Bach zu verbinden, das gelingt Georges-Emmanuel Schneider mit dem Talent und der Empfindsamkeit, die nur dem Grossen eigen sind.“
Antoine Gresland, Ecoutez-Voir, 2010
„Tatsächlich zeigt sich Georges-Emmanuel Schneider in seiner besten Form (...): technische Leichtigkeit, inniges Spiel mit warmem Ausdruck, tiefes Verständnis der Kammermusik in seiner reinsten Form, dies alles findet sich erstaunlich natürlich in dieser edlen und grosszügigen Künstlernatur. (...) Es überrascht nicht, dass Georges-Emmanuel Schneider, der seit seiner Kindheit in seiner Berufung von Edmond de Stoutz unterstützt und gefördert wurde, sich der Herausforderung gestellt hat, dieses intensive Werk von Frank Martin in sein Repertoire aufzunehmen, und uns mit einer Interpretation beschenkt, die in allen Teilen jener seines illustren Kollegen und Vorgängers Yehudi Menuhin würdig ist. Und es wäre ausserdem wünschenswert, dass jeder Violinist, der diese Bezeichnung verdient, sich durch eine derart treffende Auswahl seines Repertoires auszeichnet.“
Michel Tibbaut, Resmusica, 2010
„Violinist Georges Emmanuel Schneider gefiel durch seinen sanften, auf harmonisch-runden Klang bedachten Bogen, der besonders in der zweiten Hälfte eigene Glanzlichter zu setzen verstand. Eine butterweiche „Berceuse“ von Gabriel Fauré gelangte mit ihrem sanften Impressionismus ebenso direkt ins Gemüt wie Claude Debussys perlendes „Beau Soir“, in dem Schneider von Johannes Hämmerle begleitet wurde.“
Augsburger Allgemeine, 2010
„Der Gastsolist des Abends war der bemerkenswerte Schweizer Violinist Georges-Emmanuel Schneider. Georges-Emmanuel Schneider hatte uns schon kürzlich voll überzeugt, als er, zusammen mit dem hervorragenden Pianisten Peter Petrov, mit einem wunderbaren Kammermusik-Programm auftrat. Mit dem Kammerorchester Louis Poulet bestätigt er seine außergewöhnliche Künstlernatur im Rondo für Violine und Streicher in A-Dur von Schubert, wo er Höhepunkte an Ausdrucksintensität erreicht. Sarasates Zigeunerweisen geben ihm dann Gelegenheit, seine ganze Virtuosität zu entfalten, abwechslungsweise poetisch und begeisternd. Immer wieder hat man das Gefühl, eine Improvisation zu erleben, mit ihren zahlreichen Rubati, ganz im Stil der Zigeuner-Musik. In beiden Werken war es eine wahre Freude, nicht nur dem verinnerlichten Spiel dieses wunderbaren Musikers zuzuhören, sondern auch zu sehen, wie sein Gesicht vor Freude strahlte beim Musizieren mit dem von Ondrej Kukal geführten Orchester...“
Michel Tibbaut, Resmusica, 2009
„Graziöse Klänge ertönen…
Etwa 450 Besucher aus Hamamatsu haben graziösen Klängen begeistert zugehört…Im Konzert hat der junge Geiger Herr Schneider gemeinsam mit der in Europa tätigen Pianistin Frau Kimiko Imani aus Hamamatsu musiziert. Sie spielten großteils französische Meisterwerke u.a. « Le Cygne » von Saint-Saëns und « Berceuse » von Fauré und wurden dafür vom Publikum bejubelt.“
Chunichi Shimbun, 2008
„ (…) Der in der Schweiz geborene Geiger Georges-Emmanuel Schneider und die in Berlin ansässige Pianistin Kimiko Imani aus Nakaku Hamamatsu-Shi haben 8 Stücke, darunter « La fille aux cheveux de lin » von Debussy und « Berceuse » von Fauré vorgetragen. Einklang von der Geige und vom Klavier umhüllte den Saal und bezauberte das Publikum…“
Shizuoka Shimbun, 2008
„(…) Besondere Anerkennung verdient übrigens der zweite Geiger (Georges-Emmanuel Schneider) der trotz eines dick bandagierten Fingers – praktisch eine 25-prozentige Behinderung – selbst die irrwitzig schnellen Begleitfiguren im Finale von KV 136 makellos bewältigte und auch noch die Kraft hatte, um eine Zugabe anzusagen.“
Karl Winkler, Drehpunkt Kultur, 2006
„Die Solisten Georges-Emmanuel Schneider und Zsuzsa Debre bewegten sich interpretatorisch auf außergewöhnlich hohem Niveau. Minutenlanger Applaus des beeindruckten Publikums dankte allen Mitwirkenden für dieses bewegende Konzert.“
Ruhr Nachrichten, 2005
„Der Geiger Georges-Emmanuel Schneider und der Pianist Eung-Gu Kim (…) faszinierten mit einer Uraufführung des südkoreanischen Komponisten Uzong Choe (…) Es ist ein Gefühlswirbel von brüsken Läufen, die mitunter wild und irr geworden über das Klavier galoppieren, dann wieder verwandeln sich die Klänge in einen feinen Schimmer, schweifen lediglich als Flagolet-Töne durch die Luft…
Nach der Pause schwelgten die beiden Musiker in der Sonate in A-Dur von César Franck. Die wiegenden Klänge sind einmal sanft schaukelnd, dann wieder wuchtig und stürmisch…Schneider schwang sich in diesem Stück regelrecht empor, entlockte seinem Instrument eine Fülle an warmen Klang, der einen feinen und dicht durchwobenen Dialog mit dem Klavier führte. Beim Aufstehen hätte man sich nicht verwundert, wenn sich in der Reihe hinter einem eine Dame im pompösen Gewand des russischen Zarenhofs erhoben hätte.“
Annette Marti, Jungfrau Zeitung, 2004
„Mit dem Kammerkonzert für Klavier, Violine und 13 Blasinstrumente von Alban Berg standen Georges-Emmanuel Schneider an der Violine und Hanny Schmid Wyss am Klavier als Solisten im Vordergrund (…) Besonders im dritten Satz, der eine Synthese der ersten beiden darstellt, brillierten die beiden Solisten in einer Kadenz und zeigten ihr außergewöhnliches Talent.»
Irene Schleifer, Schwäbische Zeitung, 2003
„Das Programm brachte diesmal zwar keine Uraufführung, aber mit Alban Bergs Kammerkonzert dennoch eine kleine Sensation. Dass das Werk selten in den Konzertsälen gespielt wird, hängt mit der ungewöhnlichen Besetzung und seinem wenig fasslichem Charakter zusammen…Schneider als Soloviolinist und die Pianistin Hanny Schmid Wyss wurden dem heterogenen Charakter der Komposition durchaus gerecht.“
Thomas Schacher, Neue Zürcher Zeitung, 2003
„Eine Solistenkarriere außerhalb der gebahnten Pfade zu beginnen, das ist nicht alltäglich. Der junge Geiger Georges-Emmanuel Schneider hat sich entschieden das „Polyptyque“ von Frank Martin zu interpretieren. Das Werk, das ein Jahr vor dem Tod des Komponisten verfasst wurde, hat eine ergreifende Resonanz. Bild für Bild wird das bewundernswerte, tiefe Gefühl miterlebt, das der junge Solist der Partitur eingibt. Auch der simpelste Zuhörer kann sich der inneren Größe dieser Stimmung, dem Gewicht dieser Andacht, nicht entziehen. Georges-Emmanuel Schneider spielt auf der Guadagnini welche einst Arthur Grumiaux gehörte.“
Denise de Ceuninck, L’impartial, 2003
„Glanzvolles Début…
…in Bach’s d-Moll-Doppelkonzert erwiesen sich Georges-Emmanuel Schneider und der Oboist Jean-Jacques Goumaz als sensible Partner.“
Thomas Schacher, Neue Zürcher Zeitung, 2002
Made by
Grafikdesign: Heinz Wild Design
Webdesign: Webspace 4 Europe
Photos: Markus Sepperer


