Vita
„Technische Leichtigkeit, inniges Spiel mit warmem Ausdruck, tiefes Verständnis der Kammermusik in seiner reinsten Form, dies alles findet sich erstaunlich natürlich in dieser edlen und großzügigen Künstlerpersönlichkeit.“(Resmusica, Sept. 2010)
Seit 2010 werden Schneiders Aufnahmen mit dem Label Classic Concert Records veröffentlicht, welches ihm eine künstlerische Reihe widmet. Eine Live-Aufnahme mit Frank Martins Polyptyque und Alban Bergs Kammerkonzert ist bereits im Sommer 2010 erschienen, welche von der Fachpresse positiv beachtet wurde. Aktuell präsentiert Schneider seine neueste CD Solo Sonatas, die eine einzigartige Einspielung von Bartóks Solosonate in der Originalversion enthält. Von der internationalen Presse vielfach gelobt, wurde seine Einspielung März 2011 mit der „Clef“ von Resmusica ausgezeichnet.
Geprägt durch die Leningrader Violinschule und den einzigartigen Stil seines ehemaligen Lehrers, des legendären Geigenvirtuosen Ruggiero Ricci, werden Georges-Emmanuel Schneiders Interpretationen gleichermaßen von Publikum und Kritikern gefeiert.
Der in 1980 geborene französisch-schweizerische Geiger blickt auf eine rege Konzerttätigkeit zurück, welche ihn über ganz Europa, und von Brasilien bis nach Japan geführt hat. Schon als Kind wurde er durch angesehene Musiker wie Edmond de Stoutz, Zbigniew Czapczynski und Ana Chumachenco gefördert, bis er acht Jahre lang Schüler von Ruggiero Ricci an der Universität Mozarteum Salzburg wurde. 2006 schloss er dort sein Violinstudium in der Violinklasse von Lavard Skou-Larsen mit Auszeichnung ab. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Igor Oistrakh, Victor Pikaisen und Pierre Amoyal.
Mit seiner Aufführung von Frank Martins „Polyptyque“ in der Tonhalle Zürich begann 2003 Schneiders ungewöhnliche Solistenkarriere. Zuvor hatte er sein Orchester „I Sinfonietti 01“ gegründet, mit welchem er dem Publikum fünf Jahre lang erfolgreich hochkarätige Konzerte präsentierte. Seit 2007 gastiert er weltweit als Solist und Kammermusiker in namhaften Konzertsälen und bei renommierten Festivals. Einen besonderen Erfolg hatte Schneider im Fukushi Kouryu Center Hamamatsu, Japan, als er dort 2008 in Zusammenarbeit mit Yamaha zu einem Rezital gastierte und 2010, als er in der Cadogan Hall London mit Beethovens Tripelkonzert debütierte.
Trotz seinem breiten klassischen Violinrepertoire spezialisiert sich Georges-Emmanuel Schneider vor allem auf spätromantische und zeitgenössische Musik. So ist er ein gefragter Interpret für Uraufführungen und konzertiert regelmäßig mit dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik (OENM). Konzerte führten ihn u.a. zu den Salzburger und Bregenzer Festspielen, dem Ultraschall Festival Berlin und der Salzburg Biennale mit Künstlern wie Ondrej Kukal, Edmond de Stoutz, Rohan de Saram, dem Frank Stadler Quartett, Johannes Kalitzke, Noam Zur, Frank Ollu, Enrico Marconi, Christoph Escher oder Oswald Sallaberger.
Georges-Emmanuel Schneider spielt auf einer Nicolas Lupot aus dem Jahr 1810. Es handelt sich dabei um eine der sechs wenigen Modelle, die der französische Meister nach dem Vorbild von Guarneri del Gesù fertigte.
Made by
Grafikdesign: Heinz Wild Design
Webdesign: Webspace 4 Europe
Photos: Markus Sepperer


