GEORGES-EMMANUEL

SCHNEIDER

VIOLINIST

 

„Technische Leichtigkeit, inniges Spiel mit warmem Ausdruck, tiefes Verständnis der Kammermusik in seiner reinsten Form, dies alles findet sich erstaunlich natürlich in dieser edlen und großzügigen Künstlerpersönlichkeit.“  Resmusica

 

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SOUND

 

BIOGRAPHIE

Georges-Emmanuel Schneider hat sich seit Beginn seiner Musikerlaufbahn zu einem der wandlungsfähigsten Geigern seiner Generation entwickelt. Als Solist, Kammermusiker und Ensemblespieler, als Mitglied einer Band, eines Tango Quintetts, hinter einem DJ-Set, beim freien Improvisieren oder im Tonstudio bei einer elektronischen Musikproduktion durchquert er sämtliche musikalische Grenzen. Georges zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Authentizität in den unterschiedlichsten Musikstilen aus.

 

Aktuelle musikalische Highlights sind Jürgen Grözingers Vertonung von Acqua für Schlagzeug, Tonbandzuspielung und Violine mit Live-Elektronik, eine Ballettproduktion des Theaters Ulm unter der Leitung von Ballettdirektor Roberto Scafati (Saison 2017/18), die Ausstellungseröffnung von Posterboy of Antikunst des österreichischen Künstlers TOMAK in Graz mit John Cages Freeman Etudes und der Saisonbeginn 2018 mit der Aufführung von Giacinto Scelsis Anahit im Rahmen des Scelsi Festivals in Basel. Georges hat außerdem in 2 CD-Produktionen mitgewirkt, die 2017 neu erschienen sind: Das Klassik-Jazz Fusionsalbum Sound of a Poem mit der Sängerin Esther Kretzinger und dem Klassik-Label Gramola (Wien, auch als Vinylplatte erhältlich) und Assassinous Act mit dem Kieler Musikproduzenten Morgen Wurde und dem Ambient-Label Time Released Sound (Oakland, Kalifornien).

 

Georges setzt sich intensiv mit elektronischer Musik auseinander, gegenwärtig vervollständigt er seine Kompetenzen in diesem Bereich durch eine Max/MSP Zertifizierung am IRCAM in Paris. Seit 2015 ist er Mitglied des Künstler- und Wissenschaftlerkollektivs EMU – Experimentelle Musik der Universität Ulm, wo er sich aktiv an Kunst- und Forschungsprojekten beteiligt. Zudem ist Georges ein aktiver Protagonist der Subkultur und beteiligt sich an diversen Bandprojekten.

 

Konzerte führten Georges u.a. zum Bâtiment des Forces Motrices Genève, Biennale Koper, Bregenzer Festspiele, Brucknerhaus Linz, Cadogan Hall London, Carinthischer Sommer, Festival Dialoge der internationalen Stiftung Mozarteum, KHS Hall Taipeh, Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Wien, LSO St. Luke’s, Melos Ethos Bratislava, Metropolitan Museum New York, National Concert Hall Dublin, Rudolfinum Prag, Salzburg Biennale, Salzburger Festspiele, Salzburger Jazzherbst, Scelsi Festival Basel, Shanghai New Music Week, Sounds of Jazz Salzburg, Tonhalle Zürich, Traiettorie Festival Parma, Ulmer Zelt, Ultraschall Festival Berlin, Unerhört! (Bayerischer Rundfunk) und zu Wien Modern.

 

Er arbeitet mit Künstlern wie Sir Harrisson Birtwistle, Matteo Cesari, Tim Collins, David Danzmayr, Wayne Darling, Rohan de Saram, Pascal Dusapin, Gerald Endstrasser, Beat Furrer, Michel Galante, Vinko Globokar, Jürgen Grözinger, Georg Friedrich Haas, Christoph Herndler, Toshio Hosokawa, Johannes Kalitzke, Eri Klass, Esther Kretzinger, Ondrej Kukal, José Manuel López López, Andor Losonczy, Michele Marelli, Siegfried Mauser, Juan José Mosalini, Liliana Nikiteanu, Franck Ollu, Héctor Ulyses Passarella, Omara Portuondo, Robert David Rusconi, Oswald Sallaberger, José María Sánchez Verdú, Marianne Schroeder, Lavard Skou-Larsen, Matthias Spahlinger, dem Stadler Quartett, TOMAK, Manos Tsangaris, Nicolas Tzortzis, Rudy Vistel und Noam Zur.

 

Seine ungewöhnliche künstlerische Laufbahn begann, als er 21jährig sein eigenes Orchester „I Sinfonietti“ in der Schweiz gründete. Er sammelte so Erfahrungen als künstlerischer Leiter und setzte sich mit programmatischen Konzepten auseinander. Als Student interessierte er sich früh für die Musik des 20. Jahrhunderts und brachte Werke für Violine und Orchester wie Frank Martins „Polyptyque“, Alban Bergs Kammerkonzert oder Arvo Pärts „Fratres“ zur Aufführung. Mit Classic Concert Records hat Georges später mehrere CD Einspielungen veröffentlicht, darunter die CD Solo Sonatas, die eine einzigartige Einspielung von Bartóks Solosonate in der Originalversion enthält. Von der internationalen Presse vielfach gelobt, wurde diese Einspielung 2011 mit der „Clef“ von Resmusica ausgezeichnet.

 

Georges wurde in Zürich geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Später wurde er acht Jahre lang Student von Ruggiero Ricci an der Universität Mozarteum Salzburg. 2006 schloss er dort sein Violinstudium in der Klasse von Lavard Skou-Larsen mit Auszeichnung ab. Musiker wie Zbigniew Czapczynski, Edmond de Stoutz, Lola Benda, Igor Oistrakh und Pierre Amoyal haben seine Entwicklung

ebenfalls geprägt. Georges hatte sich schon während seines Studiums für aktuelle Musik engagiert. Es folgte eine intensive Arbeit im Bereich der neuen Musik, Georges war mehrere Jahre hindurch ein engagiertes Mitglied des Österreichischen Ensembles für Neue Musik. Parallel dazu fand Georges durch die Begegnung mit dem Drummer Gerald Endstrasser seinen Weg in den Jazz. Als Dozent ist er zwischen 2011 und 2015 regelmäßig an Musikuniversitäten wie dem Shanghai Conservatory of Music, China Conservatory Beijing, Chinese Culture University Taipei, Zhejian Normal University und an der Musikuniversität Zagreb zu Gast gewesen. Seit 2015 ist Georges Vorstand des Vereins Klang & Kunst e.V., der jährlich das Festival Weissenhorn Klassik in der Fuggerstadt Weißenhorn veranstaltet. 

 

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GES1©Jürgen_Palmer
GES2©Markus_Sepperer
GES3©Markus_Sepperer
GES4©Markus_Sepperer
GES5©Markus_Sepperer
GES6©Markus_Sepperer
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STAUBZUCKER (CD)

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